Regen, Schnee, Eis und Nebel

Dass uns das Wasser in so unterschiedlicher Form begegnen kann, ist schon sehr erstaunlich. Mal hart wie Stahl (Eis), mal weich wie ein Federbett (Schnee), dann wieder fließend und für das Wachstum notwendig (Regen), plötzlich wie eine Mattscheibe vor unseren Augen, ohne Durchblick und verdunkelnd (Nebel).

Die Menschen gehen Skifahren oder Baden oder Schlittschuhlaufen oder müssen bei Krankheit inhalieren. Vorwiegend ist es die Umgebungstemperatur, die den Zustand des Wassers bestimmt.

Ich finde, bei all’ dem gibt es Ähnlichkeiten zu dem Inneren des Menschen. Der Mensch kann vor Traurigkeit zerfließen (weinen), er kann sein Herz ganz hart machen (die Fäuste ballen), die Lebenssicht kann sehr vernebelt sein (Depression), an manchen Tagen fühlen wir uns leicht und glücklich (wie eine tanzende Schneeflocke).

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, dass der Mensch durch eine Beziehung zu Gott in einer optimalen Umgebungstemperatur lebt? Gott zeigt Ihnen nicht die eiskalte Schulter, sondern schenkt Ihnen Wärme und Geborgenheit. Ja er spricht sogar davon, dass er von Ihrem Leben Segen ausgehen lassen möchte wie wenn aus einer Quelle lebendiges Wasser sprudelt.

Matthias Stelzner
Projektleitung
LebensRaum WestThüringen, 6.2.18