Zahnspangen sind in


Da sitzt ein Junge auf dem Stuhl beim Kieferorthopäden. Kontrolluntersuchung. Der Arzt drückt die lose Spange vorsichtig in den Kiefer. „Auuuaaaa !!!!“ ruft der Junge.  Nun war es nicht mehr zu verheimlichen, dass der Junge die Zahnspange gar nicht wie verordnet getragen hatte. Und der Arzt sagte mit liebevoller Stimme: „Wenn du die Spange nicht trägst, können wir dir nicht helfen.“ Das Gebiss hatte sich weiter entwickelt, aber ohne Spange leider in die falsche Richtung.

Jesus Christus möchte Sie und uns verändern. Und vielleicht haben Sie sich zur „Behandlung“ auch schon mal in Ihrem Leben an ihn gewandt. Doch die Bereitschaft Ihrerseits, in einem Veränderungsprozess aktiv dabei zu sein, war nicht vorhanden. Dann kann Ihnen (so hart es auch klingt) der „liebe Gott“ auch nicht helfen.

Ich finde den Vergleich mit einer Zahnspange auch deshalb zutreffend,

  • weil eine kieferorthopädische Behandlung in der Regel nicht weh tut,
  • weil die Beständigkeit eine Wirkung zeigt,
  • weil der Patient die Veränderung lediglich wollen muss und maximal das Tragen der Spange nicht vergessen darf,
  • weil jeder freiwillig in so eine Behandlung geht
  • und weil am Ende ein brauchbares, gut aussehendes Gebiss Freude und Sinn macht.

Jesus Christus hat niemals von uns Menschen verlangt, dass wir unser chaotisches Leben selbst in Ordnung bringen. Alle notwendigen Schritte plant er und stellt die geeigneten Mittel zur Verfügung.
Ich kann Ihnen heute nur Mut machen, bereit zu werden zu einer Veränderung durch Jesus. Denn er schenkt ein von Freude und Sinn erfülltes Leben.

Matthias Stelzner
Projektleitung
LebensRaum WestThüringen, 4.11.15